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Der, der noch nie eine Erkältung eingefangen hat, werfe den ersten Stein auf den Chinesen! - Für konstruktive Kritik

2020-02-12

Das Coronavirus ist ein weltweites Problem.

Mein Freund (Japaner) arbeitet im Ausland, im Nahen Osten, und sagt: "Japaner, Koreaner und Chinesen sind gleich. Wenn einer ein wenig hustet oder niest, wird er als ein" möglicher Chinese“ erkannt und somit als Träger des Coronavirus behandelt." Übrigens sind Kirgisen und Mongolen den Japanern auch ähnlich.

Große Menschenansammlungen als Prävention vor dem Coronavirus zu meiden sind verständlich, ebenso wie den Kontakt mit infizierten. Übertriebene Reaktionen aber, wie z.B. alle Chinesen oder gleich alle Asiaten als infizierte Überträger zu behandeln, stimmen, auch wenn es eine normale menschliche Reaktion ist, sehr traurig.

Auch wenn die Reaktion Chinas zunächst einmal schlecht ist, ist es wichtig sich zu fragen, ob sie in Ihrem Land richtig reagieren würden, wenn es in Ihrem Land passiert wäre. Mit fortschreitender Globalisierung ist die Ausbreitung der Infektion in China nicht einfach ein Feuer auf der anderen Seite.

Somit lautet das heutige Thema „Ein Esel schimpft den anderen Langohr."

Der Titel ist eine Parodie auf Jesus:

 „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“

Gustave Doré's "Jesus and the Woman Taken in Adultery" ( From Wikimedia Commons, the free media repository )

 Es ist leicht, Menschen zu kritisieren, aber würden Sie diese Haltung zulassen, wenn Sie in deren Position sind? Oder, wenn Sie sich in der Position der anderen Partei befinden, welche Entscheidungen treffen Sie dann? Kritik wird erst nach dieser Überlegung konstruktiv. Im Fall des Coronavirus stellt sich die Frage, wie man das Gleichgewicht zwischen dem epidemiologischen Problem der öffentlichen Gesundheit und den wirtschaftlichen Folgen (sowie anderen Themen, wie nationale Sicherheit und Innenpolitik) finden kann. Generell müssen wir das Leben und die Sicherheit der Menschen fest verteidigen aber gleichzeitig auch die wirtschaftlichen Verluste so gering wie möglich halten. Zu diesem Zweck muss die Regierung Informationen ordnungsgemäß offenlegen und eine Politik verfolgen, die die Menschen führt und verhindert dass sie in Hysterie verfallen.

Wenn wir über bestimmte Ereignisse und Systeme nachdenken, dann neigen wir dazu, kurzsichtig über "Bequemlichkeit für uns selber" nachzudenken. Oft ist man streng mit seinem Gegenüber und aber nicht mit sich. Aber das bringt einem  nichts, es ist als wenn man an dem Ast sägt auf dem man selber sitzt. Oder wie Konfuzius sagte, Wer das Morgen nicht bedenkt, wird Kummer haben, bevor das Heute zu Ende geht.

Früher, als Japan als Nummer eins gehandelt wurde, gab es Menschen welche in dieser Situation Alarm schlugen.

Japan as Number One (from mindseeds.inc)

Wir hoffen nach wie vor, unsere Märkte so wenig wie möglich zu öffnen und ausländische Regierungen zu ermutigen, sich so weit wie möglich an den Freihandel zu halten. Ich will nicht, dass ausländisches Kapital zu Fuß eintritt, aber ich bin sogar mehr als glücklich, dass die guten japanischen Truppen Detroit schlagen. (Auslassung)

Der Niedergang der Textilfirmen in Hokuriku ist ein soziales Problem, aber die Schließung der Stahlwerke in Cleveland ist ein gutes Beispiel für das langjährige Scheitern der amerikanischen Wirtschaft welches wir mit einem kühlen Lächeln betrachten. Der amerikanische Dollar, der eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Produkten herstellt, die heute für den japanischen Magen eine viel größere Rolle spielen als Reis, leidet seit der Großen Depression unter der Rezession, aber das liegt an dem hohen Dollar und so suchen sie nach alternativen Standorten in Argentinien, China und Australien. Ist Japan qualifiziert um zu hoffen, dass es von der Welt als ein Land mit Blut, Emotionen und einem Gefühl der Erlösung verstanden wird? (Auslassung)

Heute sympathisiert und schützt Japan, ein reiches Land, das mehr als 80 Prozent der Energie und der Nahrungsmittel aus der ganzen Welt bezieht, nur seine Bauern und Fischer, während andere Erzeuger von Primärgütern nur abstrakte Substantive sind. Müssen Sie die Situation im Spiegel reflektieren und neu überdenken?

Kenichi Omae "See the world, see Japan"

Egozentrik, dass es nur für mich passen muss, und die unverantwortliche Kritik, dass sind die beiden Seiten der Medaille. Ist diese kindische Situation wie im früheren Japan, jetzt nicht auch auf der ganzen Welt so? Nach dem Atomunfall in Fukushima haben viele Länder die Einfuhr japanischer Lebensmittel eingeschränkt und Japan hat umgehend protestiert dass „es nicht um ganz Japan geht, sondern nur um Fukushima“. Aber wenn man das diskutieren will, dann muss man sich auch fragen ob man amerikanisches und brasilianisches Rindfleisch in Zuge der BSE-Krise ganz verboten hat.

Wenn man das Thema Coronavirus betrachtet, was wäre, wenn Sie der Entscheidungsträger eines Landes sind? Wenn man vom Standpunkt jedes Landes aus denkt, kann eine konstruktive Lösung herauskommen. Gute Kritik ist etwas, das spätere Generationen merken, wenn sie sie sehen und sagen: "Sie sagten das Offensichtliche“. Was zu dieser Zeit verrückt erscheint, aber in späteren Zeiten zum gesunden Menschenverstand wird, eine solche Kritik unterstützt den Fortschritt einer Gesellschaft und eines Unternehmens. Ich denke, die Welt sollte sich in eine solche Richtung bewegen und das Coronavirus als eine seltene Möglichkeit nutzen.

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